Eine alte Weisheit besagt, man braucht so lange für eine Aufgabe, wie zur Verfügung steht. Vielleicht kennen Sie das Phänomen aus der Schulzeit. Sie haben einen Auftrag zu erledigen, welcher in zwei Wochen einzureichen ist. Jetzt ist es höchste Zeit, damit zu beginnen. Eigentlich hätten Sie bereits vor zwei Monaten beginnen können. Weiterlesen
Wie wir entscheiden …
Wir entscheiden täglich unzählige Male. Meist unbewusst, teilweise bewusst und reflektiert als Problembewältigung. Ein Beispiel: Ich fahre mit dem Zug zur Arbeit, wie jeden Tag. Gestern reiste ich wie immer, unbewusst. Ich wusste, wie die alltäglichen Entscheidungen — einsteigen oder nicht, sitzen oder stehen — zu fällen sind. Heute verspätet sich der Zug. In dieser ungewohnten Situation überlege ich mir bewusst, ob ich mich bei einer Sitzung verspäten könnte und meinen Chef informieren soll. Weiterlesen
Mitarbeitende und Freiwillige führen: Möglichkeit eröffnen
Mitarbeitende möchten den Sinn einer Tätigkeit oder Aufgabe kennen. Eine Vision zeigt, wohin das Unternehmen will und gibt die nötige Orientierung. Damit sich die Angestellten an die Firma binden, brauchen sie Aufgaben, die Ihren Kompetenzen und Fähigkeiten entsprechen. Geben Sie die Möglichkeit, sinnvolle Beiträge zu leisten.
Bei Freiwilligen muss die Befriedigung, welche durch die eigene Leistung geweckt wird, sehr viel grösser sein. Dies, da die Mitwirkenden in der Regel nicht bezahlt werden. Verfolgt wird eine gemeinsame Mission.
Trotzdem bestehen Ähnlichkeiten zwischen Unternehmen und gemeinnützigen Organisationen. Um die wertvollen Kompetenzen zu eruieren, werden Neue genau unter die Lupe genommen. Eine umfassende Schulung und Einführung garantiert einen erfolgreichen Start. Mit dem Definieren, Verfolgen und Evaluieren von Zielen wird die eigene Arbeit sichtbar und bietet die Grundlage für die nächste herausfordernde Tätigkeit. Eröffnen Sie Möglichkeiten.
In welchen Lebensbereichen eröffnen sich für Sie Möglichkeiten?
Keine Konkurrenz ist Quatsch
Wir sind Teil einer Gesellschaft, in der viele das Privileg haben, sich selbst verwirklichen zu können. Wir möchten das tun, was uns Spass und Freude bereitet.
Davon profitieren, nebst den Menschen selbst, auch die Unternehmen. Der Kampf um die Kundschaft ist darum enorm. Jeder Betrieb versucht, sich eine Marktnische zu sichern. Ist die Marktlücke erfolgreich, steht die Konkurrenz bereits vor der Tür. Das Tempo im Markt ist entsprechend geschwind.
Was dabei häufig vergessen geht: Auch in jeder noch so kleinen Marktlücke ist bereits Konkurrenz präsent. Viele Produkte und Dienstleistungen im Bereich der Selbstverwirklichung sind nicht notwendig. Meist sind es Statussymbole. Dazu kommt, dass nur ein Teil der Angebote genutzt werden kann. Die direkten Konkurrenten sind darum nicht zwingend in der gleichen Branche tätig. Die Konkurrenzprodukte von Porsche sind darum auch Schmuck, prestigeträchtige Kleider und Luxus-Uhren.
Der Luxus des Einzelnen ist auch die Herausforderung der Unternehmen unserer Gesellschaft.
Lernziele setzen — Unterrichtsvorbereitung
Für ein leckeres Essen braucht es delikate Zutaten, für einen tollen Unterricht hingegen braucht es Fachwissen gepaart mit Erfahrung. Kurz: Man muss etwas zu sagen haben und damit Feuer bei den Lernenden entfachen können.
Wie bei Gewürzen ist auch beim Lehren das inhaltliche Zusammenspiel entscheidend. Pfeffer und Salz oder Praxis und Theorie, wobei Letzteres unerlässlich ist, um die Zusammenhänge zu verstehen. Der Praxisbezug bildet dabei den Mehrwert jeder Schule. Fehlt dieser, bleibt die Theorie übrig, welche die Lernenden auch im Selbststudium erarbeiten können.
In einer Serie über die Unterrichtsvorbereitung will ich die wichtigsten Punkte dazu sammeln und jeweils kurz erläutern. Zu Beginn geht es um die Lernziele im Unterricht. Weiterlesen
Feedback empfangen
Ein Feedback ist ein Geschenk. Sie sollten es offen annehmen, egal ob positiv oder negativ. Dank persönlichen Rückmeldungen können Sie Ihre Stärken stärken oder an Ihren Schwächen arbeiten. Im Idealfall ist die Rückmeldung an Sie anhand der Regeln für das Geben von Feedback entstanden. Aber auch sonst lohnt es sich, ein Ereignis oder Alltagsverhalten zu hinterfragen. Empfangen Sie Feedback wie folgt:
- Zuhören: Bleiben Sie ruhig und hören Sie zu. Fragen Sie bei Unklarheiten nach und prüfen Sie, ob Sie alles richtig verstanden haben.
- Verarbeiten und nachdenken: Lassen Sie das Gehörte wirken. Was löst es bei Ihnen aus? Unterlassen Sie voreilige Verteidigungen oder Erklärungsversuche.
- Mitteilen: Teilen Sie mit, was Sie gehört haben. Kommunizieren Sie auch, was die Rückmeldung bei Ihnen ausgelöst hat. Je nach Situation können Sie zu einem späteren Zeitpunkt noch mitteilen, was Sie daraus gelernt haben.
Schnelle Erfolge
Ohne Motivation erreichen wir nichts. Dank Schwung sind wir motiviert. Die logische Folge: Motiviert arbeiten wir besser. Um Schwung zu schaffen, müssen wir selbst für Erfolgserlebnisse sorgen. Schnelle Erfolge (quick wins) schafft hierfür Abhilfe.
Je länger ein Auftrag oder ein Projekt dauert, je weniger motiviert arbeiten wir daran. Zudem sinkt mit jedem Tag die Wahrscheinlichkeit, dass wir das Arbeitsziel auch wirklich noch erreichen. Begeisterung entsteht, indem wir frühzeitig Teilerfolge feiern. Das kann im Team sein, aber auch in Form einer Präsentation beim Kunden. Dabei profitieren wir zugleich von einem frühzeitigen Feedback, was, sofern Korrekturen nötig sind, kostengünstiger ist, als wenn wir ein grossen Fehler erst beim Projektende feststellen.
Grosse Projekte und Arbeiten gehören darum in kleine und übersichtliche Arbeitspakete geschnürt. Maximal zweiwöchige Pakete haben sich bewährt. Das hilft intern als Motivationslieferant und extern um Erfolge gemeinsam mit den Kunden zu feiern. Der Kunde erlebt so emotional mit, wie ein Auftrag gedeiht.
Genchi Genbutsu: Geh und schau selbst
Um zu entscheiden, müssen sich die Entscheidungsträger selbst vor Ort ein Bild der Situation machen. Davon war der verstorbene Toyota-Mitarbeiter Taiichi Ōno stets überzeugt. Sein Erfolgsrezept für Toyota basiert auf fünf Säulen. Eine davon ist «Genchi Genbutsu» und bedeutet so viel wie «zur Quelle gehen, um anhand von Fakten richtig zu entscheiden».
Der Leitsatz von Toyota ist heute noch aktuell. Nicht nur im Geschäftsalltag ist der Grundsatz Gold wert, auch im privaten Umfeld ist die eigene Sicht oftmals unerlässlich. Weiterlesen
Starke Marke dank sensorischem Branding
Eine bekannte Marke verfügt über unverkennbare Eigenschaften. Dazu zählt weit mehr als nur das visuelle Bild. Über unsere Sinne nehmen wir einen Brand wahr und lassen uns verführen. Weiterlesen
Feedback geben
Feedback ist eine persönliche Rückmeldung an eine Person über ein Ereignis oder Verhalten im Alltag. Beim Geben von Feedback gibt es einige Regeln zu beachten:
- Feedback soll beschreibend sein, und nicht wertend. Beschreiben Sie Ihre Wahrnehmung und überlassen Sie die Interpretation dem anderen. Damit verringern Sie beim Gegenüber den Impuls, sich verteidigen zu müssen.
- Feedback soll konkret sein. Beziehen Sie sich auf eine Beobachtung und bewerten Sie nicht eine Person als Ganzes.
- Feedback soll angemessen sein. Achten Sie auf passende Rahmenbedingungen. Grundsätzlich gilt: Positives Feedback in der Runde, negative Punkte unter vier Augen.
- Feedback soll brauchbar sein. Ihr Gegenüber soll das Verhalten ändern können.
- Feedback soll freiwillig erteilt werden. Wertvoll sind jene Rückmeldungen, die von Herzen kommen und nicht von Drittpersonen aufgezwungen werden. Dasselbe gilt auch für den Empfänger. Wer kein Feedback will, wird es auch nicht annehmen.
- Feedback soll rechtzeitig erfolgen. Je kürzer die Zeit zwischen Ereignis und Rückmeldung, desto eher kann davon profitiert werden.
- Feedback ist aufbauend. Sie nutzen wohlwollende Worte und melden auch Positives zurück. Lobendes Feedback ist ebenso wichtig und geht immer wieder vergessen.