Eliminieren

Mehr Luft, mehr Raum, mehr Platz. Der Trend im Web ist präsenter den je. Platz schaffen ist die Devise, um Vertrauen zu gewinnen und Ruhe auszustrahlen. Doch warum können viele nicht loslassen?

Im Alltag geht es um dasselbe. Keller, Dachboden und Abstellräume sind nur wenige offensichtliche Lagerplätze für «Dinge, die ich vielleicht irgendwann allenfalls doch noch gebrauchen könnte».

In die Falle tappt man schnell: Kurz etwas hinlegen und vergessen. Ein Magazin auf die Treppe legen, um es später mitzunehmen. Abfall zwischenlagern, da der Mülleimer nicht in Reichweite ist. Die leere Kaffee-Tasse im Büro stehen lassen. Bestimmt könnten Sie die Liste selbst noch beliebig erweitern.

Jede «Zwischenlösung» ist eine Belastung. Es ärgert mich, wenn ich zuerst aufräumen muss, bevor ich staubsaugen kann. Es nervt, wenn ich Dinge dutzendmal in die Hand nehmen muss, bevor ich mich von Gegenständen lösen kann. Und dies, obwohl ich bisher kaum etwas vermisst habe.

Ich appelliere darum an den Mut, Dinge zu entsorgen — sowohl im Alltag wie auch in IT-Applikationen.