Gezielte Marktforschung hilft einem Unternehmen, am richtigen Ort zu investieren. Üblicherweise werden zuerst die Daten und Analysen der Sekundärmarktforschung aus internen und externen Quellen genau studiert, bevor eine Firma eine Fragestellung anhand einer qualitativen und quantitativen Marktforschung auswerten lässt.
Sekundärmarktforschung (Desk Research)
Interne Quellen
Bereits vorhandene und erfasste Daten im Unternehmen werden gesammelt und ausgewertet, um Schlüsse zu ziehen.
Beispiele
- Kundendatenbank mit Erfahrungswerten (Kaufverlauf)
- Finanzabteilung (Buchhaltung)
- Berichte von Mitarbeitenden
- Interne Studien
Externe Quellen
Dank dem Internet haben wir Zugang zu zahlreichen Informationen. Von Hochschulen bis hin zu Fachkräften aus einer Branche. Jeder Mensch gibt gerne Auskunft über sein Wissen: Einfach anrufen! Selbst durfte ich damit extrem gute Erfahrungen machen und erhielt die Möglichkeit mit interessanten Menschen zu sprechen. Oftmals erhielt ich danach Studien, Buch-Kapitel oder Berichte als Gesprächsergänzung.
Beispiele
- Internet
- Ämter (z.B. Bundesamt für Statistik)
- Verbände
- Wissenschaft
- Unternehmen (z.B. Banken)
- Fachautoren
- Konkurrenz
Primärmarktforschung (Field Research)
Quantitative Marktforschung
Bei der quantitativen Forschung geht es darum, Verhalten in Form von Modellen, Zusammenhängen und zahlenmässigen Ausprägungen möglichst genau zu beschreiben. Anhand der Fakten leitet man anschliessend eine Prognose ab.
Beispiele
- Befragungen/ Umfragen (persönlich, telefonisch, schriftlich, online)
- Markt-, Produkt-, Werbetest
- Panel (Langzeitstudie in einzelnen Regionen/ Ländern, beispielsweise erhebt man die Arbeits- und Lebensbedingungen der Menschen mit Stichproben über einen längeren Zeitraum)
Qualitative Marktforschung (psychologische Marktforschung)
Bei der qualitativen Forschung hingegen ist man flexibler und offener. Gerade die Subjektivität der Menschen ist interessant.
Beispiele
- Gruppendiskussionen
- Interviews
- Workshops
Fazit
Die Sekundärmarktforschung ist deutlich günstiger. Viele Kleinbetriebe werden sich darum auf diese Variante beschränken. So oder so empfehle ich, auch Google zu nutzen. Mehr dazu im Artikel «Marktforschung mit Google». Und zuletzt: Auch das eigene Bauchgefühl hilft einem weiter. Ein komisches Gefühl kann ein Warnsignal sein.
Welche Quellen und Hilfsmittel nutzen Sie?
Ähnliche Artikel: