Meetings als Zeitfresser

Kaum engagiert man sich im Job oder Verein, füllt sich die Agenda mit Meetings. Sie rauben wertvolle Zeit und verlaufen oft unbefriedigend. Dem Problem kann jeder abhelfen. Folgendes hilft:

  • Jedes Meeting hat ein konkretes Ziel.
  • Die Zeit ist beschränkt (reichen zehn Minuten? Siehe Time-Boxing).
  • Jeder Teilnehmer trägt zum Ziel bei.
  • Jene Person mit Entscheidungsbefugnis ist anwesend.
  • Alle Teilnehmer sind über die Themen informiert und bereiten sich vor.
  • Pünktlich das Meeting eröffnen und wieder beenden.
  • Geräte wie Mobiltelefon und Laptop sind an der Sitzung ausgeschaltet.
  • Einer spricht, die Anderen hören zu.
  • Entscheide und Aufgaben werden protokolliert (mit Endtermin und der zuständigen Person).
  • Jeder erledigt im Anschluss an das Meeting seine Aufgaben zur Erreichung des gemeinsamen Ziels.

Wer selbst organisiert, hat die Chance als gutes Vorbild voranzugehen. Bewährt sich die neue Organisationsart, wird sie innert Kürze von anderen übernommen. Ist man an einem Meeting ohne erkennbaren Sinn eingeladen, sollte man — ehrlich begründet — absagen. Lieber nutzt man die gewonnene Zeit für Sinnvolles.

Time-Boxing: Zeit limitieren

Eine alte Weisheit besagt, man braucht so lange für eine Aufgabe, wie zur Verfügung steht. Vielleicht kennen Sie das Phänomen aus der Schulzeit. Sie haben einen Auftrag zu erledigen, welcher in zwei Wochen einzureichen ist. Jetzt ist es höchste Zeit, damit zu beginnen. Eigentlich hätten Sie bereits vor zwei Monaten beginnen können. Weiterlesen