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Management im Gesundheitswesen

Spitalplanung in der Schweiz

Am 21. Dezember 2007 verabschiedete das Schweizer Parlament (Legislative) eine Teilrevision des Krankenversicherungsgesetzes (KVG), um die stetig steigenden Gesundheitskosten einzudämmen. Neu geregelt wurde unter anderem die Krankenhausplanung, welche anstelle von Krankenhausbetten seither medizinische Leistungen regulieren soll [1].

Im Kanton Zürich wurde per Januar 2012, parallel zur Einführung der Fallpauschalen »SwissDRG« [2], erstmalig die leistungsbasierte Krankenhausplanung in Kraft gesetzt. Gemeinsam mit Fachärzten und Krankenhäusern wurde dafür, auf Basis von Diagnosecodes (ICD; International Classification of Diseases) sowie Prozedurencodes (CHOP, Schweizerische Operationsklassifikation), für die Krankenhausplanung geeignete »Spitalplanungs-Leistungsgruppen« (SPLG) gebildet. Die Zuordnung erfolgt inzwischen automatisiert mittels Algorithmus, dem sogenannten Grouper [3]. Die Anwendung des Zürcher Leistungsgruppenkonzepts wird seit 2011 allen Kantonen empfohlen und steht inzwischen in vielen Kantonen im Einsatz [4].

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Mindestfallzahlen in der Schweiz

Als erste Regulierungsbehörde der Schweiz führte der Kanton Zürich im Jahr 2012 im Rahmen der Revision der Krankenhausplanung Mindestfallzahlen für stationäre Behandlungen ein [1]. Die Krankenhausplanung 2012 regelte die staatlichen Leistungsaufträge pro Krankenhaus für einzelne Fachgebiete neu und legte den Grundstein für die Einführung der Mindestfallzahlen bei 29 Spitalplanungs-Leistungsgruppen wie Prostataentfernungen, Behandlungen von Lungentumoren oder in der spezialisierten Wirbelsäulenchirurgie.

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Mindestfallzahlen in Österreich

Der Österreichische Strukturplan Gesundheit wurde durch die Bundes-Zielsteuerungskommission im Jahr 2017 in Kraft gesetzt. Ebendiese Kommission setzt sich zusammen aus Vertretern des Bundes, der Bundesländer sowie der Sozialversicherung.

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Standards für Behandlungen im Krankenhaus – SOP mit Nebenwirkungen?

Jeder Flug birgt Risiken: Ein Absturz wäre möglich. Auch im Krankenhaus setzen sich Patienten möglichen Gefahren aus. Ein falsch verabreichtes Medikament zum Beispiel. Standards können Risiken reduzieren, auch im Gesundheitswesen (Behandlungsstandards; SOP).

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»Creating Value for the Patient is the Organization’s Purpose«

Damit die Einführung von Lean Management gelingt, muss sich die Art des Denkens und Handelns ändern. Die Mitarbeitenden orientieren sich am Führungsteam, welche die Kundenorientierung im Sinne der Lean Philosophie vorleben und einfordern.