Sanierung · Nachlassstundung

Nachlassstundung: Führung, wenn beides gleichzeitig zählt.

Der laufende Betrieb und die Restrukturierung – aus einem der komplexesten Sanierungsverfahren der Schweiz.

Dr. Dominik Moser – Interim Executive und Verwaltungsrat

Worum es geht

Ein Schutzraum, der Klarheit und Rhythmus braucht

Eine Nachlassstundung ist kein Insolvenzverfahren im üblichen Sinne, sondern ein gerichtlich gewährter Schutzraum, um ein Unternehmen zu sanieren, ohne es aufzulösen. Er hält nur, wenn im Innern Klarheit, Rhythmus und Entscheidungsfähigkeit herrschen – der laufende Betrieb und die Restrukturierung gleichzeitig.

Ich weiss, wie sich das von innen anfühlt, weil ich es gemacht habe.

Die zusätzliche Komplexität

Das Gericht überwacht. Ein Sachwalter ist involviert. Gläubiger sind Stakeholder mit formalisierten Rechten. Die Öffentlichkeit schaut hin, Mitarbeitende fragen täglich nach der Zukunft – und gleichzeitig muss der Betrieb laufen und Fortschritt sichtbar werden. Führungskapazität ist das knappste Gut.

Ausgewählte Erfahrung

CHF 250 Mio.

Schulden im Verfahren

1.

Schweizer Spital in Nachlassstundung

SIX

kotierte Anleihe im Umfeld

Direkte Erfahrung

GZO AG Spital Wetzikon

Die GZO AG Spital Wetzikon beantragte 2023 die Nachlassstundung nach SchKG – als erstes Schweizer Spital. Rund CHF 250 Mio. Schulden, 24-Stunden-Versorgungsauftrag, politisch exponierte Trägerschaft aus Aktionärsgemeinden. Ich habe als stv. Programmleiter die Unternehmenssanierung mitgeführt: operatives Sparprogramm, Eigenkapitalerhöhung durch die Aktionärsgemeinden und strukturierte Kommunikation gegenüber Sachwalter, Gericht und Öffentlichkeit.

Was ich übernehme

Interimsleitung Sanierungsprogramm

Gesamtverantwortung für das operative Programm, Koordination der Teilprojekte, Eskalation gegenüber Verwaltungsrat und Sachwalter.

CEO / COO / C-Level ad interim

Operative Gesamtleitung während der Stundung, damit die bisherige Führung sich auf strategische Entscheide konzentrieren kann.

Stabilisierung & Brücke

Klarer Berichtsrhythmus gegenüber Sachwalter, Gläubigern und Verwaltungsrat – und Übergangsführung zurück zum Normalbetrieb.

Stehen Sie vor einer Sanierung? Schildern Sie mir die Situation.

Arbeitsweise

Orientierung, Rhythmus, Übergabe

Erste 3 Wochen

Orientierung

Sicherstellung des Betriebs und erste Prioritäten – eine schnelle, ehrliche Lagebeurteilung statt Analysen, die niemanden weiterbringen.

Laufend

Steuerung

Regelmässiger Steuerungsrhythmus, Standortberichte gegenüber Verwaltungsrat und Sachwalter, ein klar definierter Pfad zur Restrukturierung.

Von Beginn

Übergabe

Das Mandat ist zeitlich befristet und auf Übergabe ausgelegt – tragfähige Strukturen für danach.

Für wen das sinnvoll ist

Verwaltungsräte, die eine Geschäftsführung ad interim suchen

Sachwalter, die eine operative Führung wollen, die Sanierungsprogramme wirklich steuert

Aktionäre und Träger, die Transparenz und Handlungsfähigkeit brauchen – nicht nur Berichte

Gleichgewicht in der Restrukturierung

Bild: wal_172619, Pixabay

Nächster Schritt

Schildern Sie mir die Situation.

Ich antworte mit einer ersten, ehrlichen Einschätzung.