Interim Management im Gesundheitswesen – erfahrene Führung auf Zeit

Interim CEO, COO und Programmleitung – operative Führungsverantwortung in Spital, Spitex, Alters- und Pflegeheime sowie Gesundheitszentren und Gruppen-Praxen der Schweiz.

Als Interim Manager Gesundheitswesen Schweiz übernehme ich operative Führungsverantwortung dann, wenn keine Zeit für ein ordentliches Recruiting bleibt.

Wenn eine Führungsposition wegfällt, eine Sanierung läuft oder ein Programm die Steuerung verliert – dann braucht es jemanden, der sofort übernehmen kann und weiss, was zu tun ist. Ich arbeite operativ im Betrieb, nicht beratend von aussen.

Dominik Moser – Interim Manager Gesundheitswesen Schweiz

Typische Einsatzsituationen Interim Manager

Mandate entstehen selten geplant. Sie entstehen unter Druck:

  • Führungsvakanz C-Level / Geschäftsleitung: Eine Führungsstelle fällt unerwartet weg. Der Betrieb muss trotzdem handlungsfähig bleiben.
  • Programm ohne Steuerung: Ein laufendes Projekt-, Transformations- oder Investitionsprogramm verliert die operative Führung oder kommt vom Kurs ab. Aufbau ambulantes Zentrum, neuer Standort, Integration in Spitalgruppe, M&A-Begleitung, Entwicklung und Umsetzung Verbundslösung.
  • Übergangsphasen: Die neue Führungsperson ist rekrutiert, aber noch nicht verfügbar. Die Zwischenphase braucht Stabilität, keine Vakanz.
  • Sanierung und Nachlassstundung: Der Betrieb steht unter finanzieller Schieflage. Mehrere Stakeholder-Interessen sind zu koordinieren, während der Alltag weiterläuft.
  • Regulierungsveränderungen: EFAS, Tarifreformen oder externe Rahmenbedingungen erzwingen strukturelle Anpassungen. Jemand muss Prioritäten setzen und umsetzen.

Typische Einsatzorte: Akutspitäler, Psychiatrien, Rehakliniken, Spitex, Langzeitpflege, Altersheim, Pflegezentrum, Ambulante Klinik, medizinisches Gesundheitszentrum, Gruppen-Praxen sowie Organisationen im Gesundheitswesen.


Erfahrung aus einer der komplexeren Situationen im Schweizer Gesundheitswesen

Von 2018 bis 2026 war ich bei einem Schweizer Akutspital in leitender Funktion tätig, zuletzt als stellvertretender Programmleiter der Unternehmenssanierung.

Akutspital in Nachlassstundung nach SchKG mit rund CHF 250 Millionen Schulden. Zahlreiche Rechtsverfahren, eine an der SIX kotierte Anleihe, Eigenkapitalerhöhung von den Aktionärsgemeinden. Der Betrieb lief weiter.

Meine Aufgabe war die operative Führungsverantwortung: Mitentwicklung des Sanierungskonzepts, Steuerung bereichsübergreifender Prozesse, Stakeholder-Management mit unterschiedlichen Gläubigern im politisch regulierten Umfeld.

Ich weiss, was in solchen Situationen zu tun ist. Nicht aus Büchern, sondern weil ich vor Ort engagiert war.


Wie ich arbeite

Ich übernehme Führungsverantwortung. Keine Gutachten, keine Empfehlungen auf Distanz.

Ich bin im Betrieb. Ich kenne die Leute. Ich nehme an Sitzungen teil, treffe Entscheide und bin für das Team ansprechbar wie eine interne Führungsperson.

Gleichzeitig bin ich bewusst temporär. Ziel ist immer, den Betrieb wieder führbar zu machen und eine saubere Übergabe zu ermöglichen.

Typische Einsätze: Interim CEO Spital Schweiz, Interim COO einer Spitex-Organisation, Geschäftsführer ad interim eines Pflegeheims oder Programmleiter bei laufender Sanierung oder eines Spitalverbunds.

Das Mandat umfasst

  • Klare Rolle mit definierter Umsetzungsverantwortung
  • Direkte Einbindung in Entscheidungsstrukturen (Geschäftsleitung oder Programmleitung)
  • Transparente Kommunikation gegenüber Verwaltungsrat, Eigentümern und Stakeholdern
  • Geordnete Übergabe am Mandatsende

Was ich nicht übernehme

  • Beratungsmandate ohne operative Verantwortung
  • Mandatsgrössen unter Führungsebene
  • Organisationen, die Führung von aussen als Alibi nutzen, intern aber keine Entscheide ermöglichen

Verfügbarkeit und Konditionen

Neue Mandate sind ab Juli 2026 möglich. Für Vorabklärungen, ein erstes Gespräch oder eine Situationseinschätzung bin ich bereits heute erreichbar, ohne Verpflichtung und ohne Zeitdruck.

Mandate sind klar befristet, typisch 3 bis 12 Monate, und lassen sich gemeinsam strukturieren.

Tagessätze kommuniziere ich im Erstgespräch offen, abhängig von Dauer, Komplexität und Verantwortungsumfang.


Hintergrund: Interim Manager Gesundheitswesen Schweiz

Als Stv. Programmleiter der Sanierung war ich operativ eingebunden – nicht als Berater, der Empfehlungen abgibt, sondern als Teil der Führung, die täglich Entscheidungen unter Unsicherheit traf. Dieser Unterschied zwischen Beratung und operativer Verantwortung ist mir wichtig.

Mein Hintergrund verbindet drei Perspektiven, die im Schweizer Gesundheitswesen selten in einer Person zusammentreffen: pflegerische Praxis, gesundheitsökonomische Analyse (Dr. rer. oec.) und Führungsverantwortung auf operativer und strategischer Ebene (VR-CAS HSG/Swiss Board School). Das erlaubt mir, medizinische, betriebliche und strategische Fragen gleichzeitig zu beurteilen – ohne Übersetzungsverlust zwischen den Ebenen.

Ich bin mit den regulatorischen Rahmenbedingungen der Schweiz vertraut: Spitalfinanzierung, Tarifstrukturen, kantonale Spitallisten sowie Pflegefinanzierung. Diese Systemkenntnis macht den Unterschied zwischen einem Interim Manager, der sich erst einarbeiten muss, und einem, der ab Tag eins die richtigen Fragen stellt.


Häufige Fragen

Was unterscheidet einen Interim Manager von einem Berater?

Ein Berater empfiehlt. Ich entscheide und setze um, mit Weisungsbefugnis, Budgetverantwortung und Führungsverantwortung für ein Team. Der Unterschied zeigt sich in der Verbindlichkeit: Ich stehe für das Ergebnis, nicht für die Analyse.

Wie schnell kann ein Einsatz beginnen?

Bei dringendem Bedarf bin ich in der Regel innerhalb von zwei bis drei Wochen einsatzfähig, nach einer ersten Situationsklärung und Vertragsunterzeichnung.

Eignen sich Interim-Mandate auch für mittlere Spitäler oder Spitex-Organisationen?

Ja. Sanierungsdruck, Führungswechsel oder komplexe Programme entstehen nicht nur in Grossbetrieben. Die Anforderungen an Führungsklarheit und Umsetzungsgeschwindigkeit sind in mittelgrossen Organisationen oft sogar höher.

Wie läuft ein Erstgespräch ab?

Ich frage nach der Situation, nicht nach dem Auftrag. Das Gespräch dauert 20 bis 30 Minuten, ist vertraulich und mündet in eine offene Einschätzung: Was ist das eigentliche Problem? Macht ein Interim-Mandat Sinn? Was wäre ein sinnvoller Einstieg?

Was kostet ein Interim-Mandat im Gesundheitswesen?

Die Konditionen hängen von Dauer, Umfang und Komplexität des Mandats ab. Ich nenne im Erstgespräch konkrete Zahlen, ohne Umwege.

Gibt es Referenzen?

Mandate im Gesundheitswesen, insbesondere in Sanierungssituationen, erfordern Vertraulichkeit. Referenzen können im persönlichen Gespräch nach Bedarf besprochen werden.


Nächster Schritt

Ein kurzes Gespräch bringt Klarheit: ob ein Interim-Mandat sinnvoll ist, welche Rolle fehlt und wie ein Einstieg konkret aussehen kann.

Dominik Moser

Ein kurzes Gespräch bringt Klarheit.

Dominik Moser
Dr. rer. oec. | Verwaltungsrat (CAS HSG)

E-Mail: hallo@dominikmoser.ch
Telefon: 044 520 54 66