Interim CEO, COO und Programmleiter im Schweizer Gesundheitswesen – operative Führung im Spital, Spitex und Klinik.
Verfügbarkeit: Einstieg ab Juli 2026. Vorabgespräche und Mandatsplanung sind jetzt möglich – vertraulich, ohne Verpflichtung.
Ich übernehme operative Führungsverantwortung in Schweizer Spitälern, Kliniken und
Pflegeorganisationen – wenn keine Zeit für ein geordnetes Recruiting bleibt und der
Betrieb trotzdem weiterläuft.Keine Analyse. Keine Empfehlung von aussen. Ich bin Teil der Geschäftsleitung, treffe
Entscheide und stehe dem Team als Führungsperson zur Verfügung.

Kein Verkaufsgespräch. 20 Minuten, ich höre zu und sage Ihnen offen, ob ich helfen kann.
Typische Einsatzsituationen Interim Manager
Mandate entstehen selten geplant. Sie entstehen unter Druck:
- Führungsvakanz C-Level / Geschäftsleitung: Eine Führungsstelle fällt unerwartet weg. Der Betrieb muss trotzdem handlungsfähig bleiben.
- Programm ohne Steuerung: Ein laufendes Projekt-, Transformations- oder Investitionsprogramm verliert die operative Führung oder kommt vom Kurs ab. Aufbau ambulantes Zentrum, neuer Standort, Integration in Spitalgruppe, Refinanzierung, M&A-Begleitung, Entwicklung und Umsetzung Verbundslösung.
- Übergangsphasen: Die neue Führungsperson ist rekrutiert, aber noch nicht verfügbar. Die Zwischenphase braucht Stabilität, keine Vakanz.
- Sanierung und Nachlassstundung: Der Betrieb steht unter finanzieller Schieflage. Mehrere Stakeholder-Interessen sind zu koordinieren, während der Alltag weiterläuft.
- Regulierungsveränderungen: EFAS, Tarifreformen oder externe Rahmenbedingungen erzwingen strukturelle Anpassungen. Jemand muss Prioritäten setzen und umsetzen.
Ich kenne das Schweizer Gesundheitswesen von innen. Von der Pflege am Bett über operative Führungsverantwortung im Spital und gesundheitsökonomische Forschung bis zur strategischen Führung als Verwaltungsrat in der Langzeitpflege.
Typische Einsatzorte: Akutspitäler, Psychiatrien, Rehakliniken, Spitex, Langzeitpflege, Altersheim, Pflegezentrum, Ambulante Klinik, medizinisches Gesundheitszentrum, Gruppen-Praxen sowie Organisationen im Gesundheitswesen.
Erfahrung aus einer der komplexeren Situationen im Schweizer Gesundheitswesen
Von 2018 bis 2026 war ich bei einem Schweizer Akutspital in leitender Funktion tätig, zuletzt als Teil des Kernteams und Stv. Programmleiter die Unternehmenssanierung mitverantwortet.
Akutspital in der Schweiz in Nachlassstundung nach SchKG. Erstes Schweizer Spital, das dieses Sanierungs- und Restrukturierungsverfahren durchlaufen hat.
Rund CHF 250 Millionen Schulden, politisch exponiert, zahlreiche Rechtsverfahren, eine an der SIX kotierte Anleihe, Eigenkapitalerhöhung von den Aktionärsgemeinden.
Der Betrieb lief weiter – mit rund 950 Mitarbeitende, 9’000 stationären Patienten, über 100’000 ambulanten Kontakten und knapp CHF 160 Millionen Umsatz.
Meine Aufgabe war die operative Führungsverantwortung: Mitentwicklung des Sanierungskonzepts, Steuerung bereichsübergreifender Prozesse, Stakeholder-Management mit unterschiedlichen Gläubigern im politisch regulierten Umfeld.
Ich weiss, was in solchen Situationen zu tun ist. Nicht aus Büchern, sondern weil ich vor Ort engagiert war.
Wie ich arbeite
Ich übernehme Führungsverantwortung. Keine Gutachten, keine Empfehlungen auf Distanz.
Ich bin im Betrieb. Ich kenne die Leute. Ich nehme an Sitzungen teil, treffe Entscheide und bin für das Team ansprechbar wie eine interne Führungsperson.
Gleichzeitig bin ich bewusst temporär. Ziel ist immer, den Betrieb wieder führbar zu machen und eine saubere Übergabe zu ermöglichen.
Typische Einsätze: Interim CEO Spital Schweiz, Interim COO einer Spitex-Organisation, Geschäftsführer ad interim eines Pflegeheims oder Programmleiter bei laufender Sanierung oder eines Spitalverbunds.
Das Mandat umfasst
- Klare Rolle mit definierter Umsetzungsverantwortung
- Direkte Einbindung in Entscheidungsstrukturen (Geschäftsleitung oder Programmleitung)
- Transparente Kommunikation gegenüber Verwaltungsrat, Eigentümern und Stakeholdern
- Geordnete Übergabe am Mandatsende
Was ich nicht übernehme
- Beratungsmandate ohne operative Verantwortung
- Mandatsgrössen unter Führungsebene
- Organisationen, die Führung von aussen als Alibi nutzen, intern aber keine Entscheide ermöglichen
Verfügbarkeit und Konditionen
Neue Mandate sind ab Juli 2026 möglich. Für Vorabklärungen, ein erstes Gespräch oder eine Situationseinschätzung bin ich bereits heute erreichbar, ohne Verpflichtung und ohne Zeitdruck.
Mandate sind klar befristet, typisch 3 bis 12 Monate, und lassen sich gemeinsam strukturieren.
Tagessätze kommuniziere ich im Erstgespräch offen, abhängig von Dauer, Komplexität und Verantwortungsumfang.
Hintergrund: Interim Manager Gesundheitswesen Schweiz
Als Teil des Kernteams und Stv. Programmleiter der Sanierung war ich operativ eingebunden – nicht als Berater, der Empfehlungen abgibt, sondern als Teil der Führung, die täglich Entscheidungen unter Unsicherheit traf. Dieser Unterschied zwischen Beratung und operativer Verantwortung ist mir wichtig.
Ich bin Ökonom und Führungsperson – und komme ursprünglich aus der Pflege. Das klingt ungewöhnlich. Es ist auch ungewöhnlich. Was es bedeutet: Wenn ich auf eine Bettenstation komme, weiss ich was dort wirklich los ist. Die Chefärztin muss mir nicht erklären warum eine Pflegeleitung frustriert ist. Der Stationsleiter merkt in den ersten zehn Minuten, ob ich verstehe wovon er spricht – oder nicht. Später treffe ich den Verwaltungsrat und spreche über die Finanzierungsstruktur. Diese Kombination schafft Vertrauen schneller als jeder Lebenslauf.
Ich bin mit den regulatorischen Rahmenbedingungen der Schweiz vertraut: Spitalfinanzierung, Tarifstrukturen, kantonale Spitallisten sowie Pflegefinanzierung. Diese Systemkenntnis macht den Unterschied zwischen einem Interim Manager, der sich erst einarbeiten muss, und einem, der ab Tag eins die richtigen Fragen stellt.
Häufige Fragen
Was unterscheidet einen Interim Manager von einem Berater?
Ein Berater empfiehlt. Ich entscheide und setze um, mit Weisungsbefugnis, Budgetverantwortung und Führungsverantwortung für ein Team. Der Unterschied zeigt sich in der Verbindlichkeit: Ich stehe für das Ergebnis, nicht für die Analyse.
Wie schnell kann ein Einsatz beginnen?
Bei dringendem Bedarf bin ich in der Regel innerhalb von zwei bis drei Wochen einsatzfähig, nach einer ersten Situationsklärung und Vertragsunterzeichnung.
Eignen sich Interim-Mandate auch für mittlere Spitäler oder Spitex-Organisationen?
Ja. Sanierungsdruck, Führungswechsel oder komplexe Programme entstehen nicht nur in Grossbetrieben. Die Anforderungen an Führungsklarheit und Umsetzungsgeschwindigkeit sind in mittelgrossen Organisationen oft sogar höher.
Wie läuft ein Erstgespräch ab?
Ich frage nach der Situation, nicht nach dem Auftrag. Das Gespräch dauert 20 bis 30 Minuten, ist vertraulich und mündet in eine offene Einschätzung: Was ist das eigentliche Problem? Macht ein Interim-Mandat Sinn? Was wäre ein sinnvoller Einstieg?
Was kostet ein Interim-Mandat im Gesundheitswesen?
Die Konditionen hängen von Dauer, Umfang und Komplexität des Mandats ab. Ich nenne im Erstgespräch konkrete Zahlen, ohne Umwege.
Gibt es Referenzen?
Ja. Ich nenne im Erstgespräch konkrete Gesprächspartner aus dem relevanten Umfeld –
Verwaltungsräte oder GL-Mitglieder, die Auskunft geben können. Institutionen bleiben auf Wunsch anonym.
Nächster Schritt
Ein kurzes Gespräch bringt Klarheit: ob ein Interim-Mandat sinnvoll ist, welche Rolle fehlt und wie ein Einstieg konkret aussehen kann.

Ein kurzes Gespräch bringt Klarheit.
Dominik Moser
Dr. rer. oec. | Verwaltungsrat (CAS HSG)