Spitalplanung in der Schweiz

Krankenhausplanung Schweiz (Pixabay, Pexels; lizensiert unter CC0 1.0)

Am 21. Dezember 2007 verabschiedete das Schweizer Parlament (Legislative) eine Teilrevision des Krankenversicherungsgesetzes (KVG), um die stetig steigenden Gesundheitskosten einzudämmen. Neu geregelt wurde unter anderem die Krankenhausplanung, welche anstelle von Krankenhausbetten seither medizinische Leistungen regulieren soll [1].

Mindestfallzahlen in der Schweiz

Arzt im Krankenhaus (Pixabay, DarkoStojanovic; lizensiert unter CC0 1.0)

Als erste Regulierungsbehörde der Schweiz führte der Kanton Zürich im Jahr 2012 im Rahmen der Revision der Krankenhausplanung Mindestfallzahlen für stationäre Behandlungen ein [1]. Die Krankenhausplanung 2012 regelte die staatlichen Leistungsaufträge pro Krankenhaus für einzelne Fachgebiete neu und legte den Grundstein für die Einführung der Mindestfallzahlen bei 29 Spitalplanungs-Leistungsgruppen wie Prostataentfernungen, Behandlungen von Lungentumoren oder in der spezialisierten Wirbelsäulenchirurgie.

Mindestfallzahlen in Österreich

Patientin im Krankenhaus-Bett (Pixabay, Parentingupstream; lizensiert unter CC0 1.0)

Der Österreichische Strukturplan Gesundheit wurde durch die Bundes-Zielsteuerungskommission im Jahr 2017 in Kraft gesetzt. Ebendiese Kommission setzt sich zusammen aus Vertretern des Bundes, der Bundesländer sowie der Sozialversicherung.

Standards für Behandlungen im Krankenhaus – SOP mit Nebenwirkungen?

Behandlungsstandards im Operationssaal (Pixabay, sasint, lizensiert unter CC0 1.0)

Jeder Flug birgt Risiken: Ein Absturz wäre möglich. Auch im Krankenhaus setzen sich Patienten möglichen Gefahren aus. Ein falsch verabreichtes Medikament zum Beispiel. Standards können Risiken reduzieren, auch im Gesundheitswesen (Behandlungsstandards; SOP).

»Creating Value for the Patient is the Organization’s Purpose«

Strategieplanung: Lean Management Transformation im Gesundheitswesen (Pixabay, Wokandapix; lizensiert unter CC0 1.0)

Damit die Einführung von Lean Management gelingt, muss sich die Art des Denkens und Handelns ändern. Die Mitarbeitenden orientieren sich am Führungsteam, welche die Kundenorientierung im Sinne der Lean Philosophie vorleben und einfordern.

Der Kern der Engpass-Theorie (Theory of Constraints)

Kette (Pixabay, Pexels, lizensiert unter CC0 1.0)

Eine Kette ist nur so gut, wie das schwächste Glied; eine Team nur so stark, wie der Schwächste. Eltern predigen ihren Kindern diese Weisheit in ähnlicher Form bereits seit Jahren. Eliyahu M. Goldratt glaubte an dasselbe und entwickelte die Engpasstheorie (Theory of Constraints [ToC]), zu Beginn für Produktionsbetriebe. Zwischenzeitlich wird die effektive Denkweise in unterschiedlichen Unternehmensbereichen wie Strategie, Marketing oder Projektmanagement eingesetzt.